Symbolfoto Immobilie

Richtig in Immobilien investieren: Darauf kommt es an

Viele Experten raten noch immer dazu, vorhandenes Kapital unter anderem in das sogenannte „Betongold“ zu investieren. Besonders in Perioden, in denen das Zinsniveau sehr niedrig ist, verspricht diese Strategie gute Renditen. Dennoch ist es wichtig, dabei ein paar grundsätzliche Faktoren zu beachten. Denn um im Immobilien-Business erfolgreich zu sein, ist vor allem die Auswahl der richtigen Objekte entscheidend.

Nur „gute“ Objekte bringen Rendite

Nicht jedes Angebot am Immobilienmarkt stellt eine gute Investition dar. Zu den wichtigsten Faktoren gehört der Zustand, der Standort sowie der Kaufpreis. Wer eine Immobilie kaufen möchte, ist deshalb gut damit beraten, sich an einen erfahrenen Experten mit entsprechenden Kenntnissen über den regionalen Immobilienmarkt zu wenden.

Wer eine Wohnung in Hamburg kaufen möchte, sollte sich einen Makler aus der Stadt suchen, wer hingegen beispielsweise in Bad Soden in Immobilien investieren möchte, sollte bei Google nach Immobilienmakler Bad Soden suchen.

Nicht jede Immobilie passt zu jedem Investor

Die Investition in Immobilien stellt ein sehr langfristiges Geschäftsmodell dar. Anders als beispielsweise beim Daytrading werden hier nicht im Tages- oder Wochentakt Wohnungen und Häuser verkauft. Dementsprechend sollte die jeweilige Immobilie auch zu einem passen.

Die wichtigste Entscheidung, die hier getroffen werden muss: Soll es sich um ein Haus, eine Wohnung oder um eine Gewerbeimmobilie handeln? Häuser erzielen zwar eine geringere Rendite, dafür ist der Wiederverkaufswert in der Regel höher. Bei Wohnungen gibt es hingegen immer einen Abstimmungsaufwand mit der Eigentümergemeinschaft. Gewerbeobjekte bringen eine hohe Rendite, allerdings ist dafür viel Marktkenntnis erforderlich, um die Nachfrage richtig einschätzen zu können.

Die Rendite richtig einschätzen

Viele Investoren überschätzen die Rendite, die mit einer Immobilie zu erzielen ist. Auf den ersten Blick sieht es für viele so aus, als würde eine Wohnung für einen Großteil des künftigen Einkommens sorgen.

Wer sich jedoch genauer damit auseinandersetzt, wird schnell bemerken, dass sich die Bruttorendite vieler Immobilien in einer Range zwischen zwei und fünf Prozent bewegt. Um die Rendite richtig einschätzen zu können, ist es entscheidend, sich mit den wichtigsten Kennzahlen auseinanderzusetzen.

Dazu gehören unter anderem die Brutto- und Nettorendite, der Netto-Mieterlös, der Erwerbsaufwand und die Kaufnebenkosten. Darüber hinaus sollte auch die laufende Zinsentwicklung im Auge behalten werden.