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Investitionsarten: Gründe für Investitionen bedingen ihre Art

Wieso möchte man sein eigenes Geld anlegen? Diese Frage wird jeder private Anleger wahrscheinlich ein kleines bisschen anders beantworten. Der eine tut es, weil die Zinsen für das Geld auf dem Bankkonto so gering sind, dass das Geld aufgrund der Inflation immer weniger wert wird, ein anderer möchte sein Geld anlegen, um damit passives Einkommen zu generieren.

Der Grund, warum private Anleger über ein Investment nachdenken, entscheidet in großem Maße auch darüber, welche Art des Investments es wird. Wer sein Privatvermögen nur irgendwo sicher deponieren möchte, der wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht für Varianten mit einem hohen Risiko entscheiden, sondern konservativere Anlageformen wählen. Wer allerdings mehr Zeit für das Anlegen hat und sich genauer mit dem Thema auseinandersetzen möchte und dabei auch noch bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen, der wird vielleicht auf CFDs setzen oder sich genauer mit Kryptowährungen auseinandersetzen.

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Eine Investition braucht genaue Planung und gewisse Sicherheiten. Diese können sich aus einer Vielzahl an Dingen ergeben. So ist es etwa möglich, dass sich der Anleger, der sich selbst keine risikobehafteten Investitionen traut, das soziale Trading ausprobiert. Indem die Portfolios anderer erfahrener Anleger kopiert werden, profitiert der private Investor von deren Erfahrung und deren Kenntnis vom Markt.

Weiterhin kann es das eigene Wissen sein, das für die nötige Sicherheit sorgt. Wer etwa genau weiß, wozu ein Tagesgeldkonto gut sein kann, der bewegt sich sicherer auf dem Parkett der einzelnen Anlagemöglichkeiten. Wichtig ist, dass die eigenen Investitionen langfristig angelegt werden. Nur dann ist es nämlich möglich, zukunftssicher zu planen. Vor allem ist es wichtig, dass nichts überstürzt angegangen wird. Gerade zu Beginn können die großen Gewinne, die durch Hebel, etwa beim bereits angesprochenen CFD-Handel, möglich sind, verlockend sein. Wer sich aber die Statistiken dazu ansieht, der bemerkt, dass mehr als 70 Prozent der Anleger Geld verlieren. Ein Hebel bedeutet nichts anderes, als das mit einem geringeren eigenen Einsatz größere Geldmengen auf dem Markt bewegt werden können. Das kann natürlich den Gewinn dementsprechend potenzieren, aber auch dementsprechende Verluste bedeuten.

Traditionell oder doch eher innovativ?

Die klassische Aktie oder eine Immobilie als Investment, diese Formen der Anlage gibt es schon seit langer Zeit. In der heutigen Zeit zeigt sich, dass der Märkte immer dynamischer werden und sich gegenüber vielen Dingen öffnen. Die sozialen Medien und die Technik spielen eine immer größere Rolle. Finanzprodukte, die in jüngster Vergangenheit noch der letzte Schrei wahren, werden schon nach kurzer Zeit wieder von etwas Neuem abgelöst. Die Angst vor der gefürchteten Blase geht um. Was passiert mit den Kryptowährungen und sehen die Rohstoffmärkte in einem Jahrzehnt aus?

In die Zukunft kann niemand blicken und dennoch müssen die eigenen Investments als Plan für die nächsten eigenen Jahre herhalten. Das Risiko, das eigene Wissen und natürlich das, was man mit seinem Geld vorhat, bestimmen also darüber, für welche Form der Anlage man sich entscheidet. Hier gilt die Devise, dass sich ein Teil des Vermögens in riskante Geschäfte investieren lässt, sofern der Großteil des Geldes sicher und langfristig angelegt ist. Mit Glück hat das Anlagegeschäft wenig zu tun, aber viel mit Wissen, genauer Planung und dem Bewahren des eigenen Vermögens. Wer realistisch bleibt, auf den warten die gewünschten Erfolge.