Zinsgarantie


Zinsgarantie für Festgeldkonten

Eine Zinsgarantie gibt es eigentlich nur für Gelder, die eine Bank fest einplanen kann. Wenn ein Anleger ein Festgeldkonto eröffnet, kann die Bank für den vereinbarten Zeitraum damit arbeiten. Dafür bietet die Bank dem Anleger eine Zinsgarantie.

Eine Zinsgarantie ist aber nicht immer von Vorteil. Wenn das allgemeine Zinsniveau steigt, bekommt der Kunde trotzdem für die vereinbarte Zeitspanne den niedrigeren Zinssatz. Im umgekehrten Fall ist eine Zinsgarantie natürlich von Vorteil.

Zinsgarantie für Tagesgeldkonten

Ursprünglich gab es für Tagesgeld keine garantierten Zinsen. Beim Tagesgeld gibt es keine festen Laufzeiten, daher gab es auch keine Zinsgarantie. Das hat sich in letzter Zeit geändert. Sparer legen Wert auf die Sicherheit ihrer Anlagen. Sowohl die Einlagensicherung, die Höhe des Zinssatzes als auch die Gültigkeitsdauer sind für den Geldanleger ein wichtiges Kriterium.

Dem haben die Banken Rechnung getragen. Auch für Tagesgeldanlagen werden heute manchmal zwischen 6 und 12 Monaten Zinsgarantie angeboten.

In den relativ kurzen Zeiträumen einer solchen Zinsgarantie ist nicht damit zu rechnen, durch eine Anhebung der Zinsen sonderliche Renditeverluste zu erleiden. Nach Ablauf der Zinsgarantie wird aber dann ein wesentlich geringerer Zinssatz gezahlt. Ein Tagesgeld Vergleich gibt detaillierte Auskünfte über die Dauer der Zinsgarantie und den Zinssatz nach Ablauf der Garantie.