Tagesgeld oder Festgeld


Tagesgeldkonto

Das Hauptmerkmal des Tagesgeldkontos ist die ständige Verfügbarkeit. Bei Tagesgeld-Konten gibt es keine feste Laufzeit und keinen festen Zinssatz. Das Tagesgeldkonto gestattet jederzeit eine Reaktion auf Änderungen. Sollte man in einem Tagesgeld-Vergleich eine bessere Offerte entdecken, kann man sogleich das bestehende Tagegeldkonto auflösen und ein Konto bei der  Bank mit den besseren Konditionen eröffnen. Es ist noch nicht einmal erforderlich, das bestehende Konto aufzukündigen; es genügt auch, das Geld auf das Referenzkonto zu überweisen und von da aus auf das neue Konto zu transferieren. Das hat den Nutzen, dass bei einer Zinserhöhung  des vorherigen Anbieters das Anlagekapital einfach wieder dorthin zurück überwiesen werden kann.

Festgeldkonto

Das Festgeldkonto, auch Termingeld genannt, hat im Unterschied dazu einen festen Zinssatz und eine feste Laufzeit. Der Zinssatz wird für die gesamte Laufzeit ausgemacht und kann in dieser  Frist auch nicht von der Bank einseitig gekündigt werden. Andererseits kann der Anleger  in der festgelegten Zeitspanne auch nicht über sein Vermögen verfügen. Es gibt allerdings auch da Sonderfälle. Manche Online-Banken räumen dem Kunden die Möglichkeit ein, das Festgeldkonto vorzeitig zu kündigen. Es wird dann ein Zinssatz, der wesentlich niedriger ist als der ausbedungene, von der Bank in ihren Geschäftsbedingungen angegeben (Beispiel: Laufzeit 12 Monate 2,50% p.a.; bei vorzeitiger Kündigung  1,00% p.a.).

Die Vorzüge des Tagesgeldes sind die schwachen Stellen des Festgeldes und umgekehrt. Will man sein Geld langfristig und ohne Zinsschwankungen anlegen, so ist eine Festgeldanlage ratsam.

Wenn man aber kurzfristig auf Zinsschwankungen reagieren will, ist eine Tagesgeldanlage von Vorteil. Außerdem sollte man sich bei einer Festgeldanlage sicher sein, dass das Kapital in dem angelegten Zeitraum nicht benötigt wird.