clevere Geldanlagen


Krise überall – wo soll man noch anlegen?

Erinnern Sie sich noch an das Jahr 2007? Oh, das ist schon lange her. Acht Jahre. Kein Pappenstiel. Seit dieser Zeit befinden wir uns in einer Wirtschaftskrise. Nach dem Platzen der Immobilienblase in den USA, der sogenannten Subprime-Krise, kollabierte das Bankhaus Lehman Brothers, und dann zog die Krise um die ganze Welt. Die faulen Kredite waren fast in jeder Bank zu finden. Man gründete Bad Banks extra für diese geplatzten Schuldscheine. Die Sache mit Griechenland begann. Und hat uns heute noch im Griff. Im Moment geht die chinesische Börse auf rasante Talfahrt. Es ist eine schwere Zeit für Geldanleger.

Pech haben die Reichen

Wer leidet an der Krise? Diesmal sind es nicht die Armen, die leiden. Denn die, die schon vorher arm waren, sind es jetzt eben auch. Ein paar Arme sind dazu gekommen. Das stimmt. Die Mittelschicht dünnt aus. Aber im Hinblick auf die Armut gilt immer noch das alte Sprichwort vom nackten Menschen, dem man nicht in die Hosentasche greifen kann. Wer kein Geld hat, kann auch kein Geld verlieren. Ausnahmsweise trifft die Krise diesmal vor allem diejenigen, die etwas zu verlieren haben, also die Wohlhabenden und die Reichen. Denn das Grundproblem ist nun auch in Deutschland zu spüren: Es gibt keine Zinsen mehr. Lächerliche 0,3 Prozent, wenn man sein Geld ein Jahr fest anlegt. Das ist sehr wenig.

Es ist so, dass die Inflationsrate im Schnitt bei 1,8 Prozent in Europa liegt. Die EZB strebt 2 Prozent Inflation an. Da muss man kein großer Rechenkünstler sein, um zu merken, dass Gelder, die auf der Bank liegen, im Moment schrumpfen. Das mag bei einigen Tausend Euro noch nicht so ins Gewicht fallen. Aber bei einigen Hunderttausend Euro merkt man schon einen Verlust. Bei mehreren Millionen Euro sind die Verluste dann bereits riesig. Die Frage, die sich Menschen mit nennenswerten Vermögen in Europa im Moment also fast täglich und das mehrfach stellen, lautet: Wie kann ich mein Geld intelligent und vor allem effizient anlegen?

Das kann man tun

Es gibt Möglichkeiten. Es gibt die clevere Geldanlage. Immobilien sind eine Möglichkeit. Es gibt andere Möglichkeiten. Wenn Sie noch jung sind, ist die Investition in Bildung und Fortbildung effizient. Wenn Sie sich auskennen oder lernfähig sind, kann auch die Aktie eine Option sein. Es gibt Aktien, die sich in fünf Jahren verzehnfachen. Auch heute noch. Man müsste nur eben wissen, welche Aktien das sind. Und gut wäre es, wenn nur Sie das wüssten und am besten noch als Erster.

Manche Zyniker behaupten, 40 Prozent bekämen Sie nur ganz sicher an der Theke ihrer Lieblings-Bar. Aber damit sollte man es natürlich auch nicht übertreiben. Viele Menschen reisen und genießen den Moment. Einige Stoiker warten einfach ab und lassen die Krise gar nicht an sich heran. Sie sagen, Krisen kommen und gehen. Wahrscheinlich haben sie damit recht. Auch diese Krise wird irgendwann überstanden sein. Nur weiß keiner, wann das sein soll und wie die Welt dann aussieht. Ein bisschen Gelassenheit kann jedenfalls nicht schaden.